Zum Artikel in der heutigen Sylter Rundschau über den Tramper-Test auf Sylt schreibt Lothar Koch:
Danke Martin Tschepe. Du hast mit deiner insularen Tramptour praktisch bewiesen, dass die Aktion „Mitfahrerbänke“ eigentlich eine tolle Sache für Sylt wäre.
Die Insel könnte ihr (klima-) freundliches Gesicht zeigen und mit ihren Gästen wunderbar auf lockere Weise ins Gespräch kommen.
Leider ist der tolle Vorschlag, der sogar von der Aktiv-Region Uthlande gefördert würde, bereits wieder in zahlreichen Gemeinden und Ortsbeiräten kurzerhand platt gemacht worden.
Die Argumente: Es wäre eine Konkurrenz zur SVG, es wäre zu gefährlich für Kinder und Frauen, wozu soll das überhaupt gut sein…“
Das wäre gut, um Zeichen zu setzen: Zeichen dafür, dass es nicht zeitgemäss ist, wenn die Mehrzahl der Autos (oft SUVs) mit nur einer Person durch die Gegend fährt.
Zeichen dafür, dass Sylt Menschen unterstützt, die freiwillg auf ein KFZ im Urlaub verzichten wollen. Zeichen, dass wir besonders jungen Leuten mit weniger Geld Sylt ermöglichen wollen. Die SVG hat inzwischen verlauten lassen, dass sie kein Problem mit den Bänken hätte, die sich am Festland schon vielerorts bewährt haben. Der Busunternehmer weiss, dass das alles eher symbolisch, statt als echte Alternative zum ÖPNV gemeint ist. Und: niemand würde gezwungen, diese Weiterentwicklung des Trampens zu nutzen, aber viele würden sich freuen eine schnelle Chance zu haben, wenn der Bus gerade verpasst wurde oder wegen Überfüllung vorbeigerauscht ist. (Foto: Montage mit Zeitungsfoto shz).

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