2020

Antrag zur Erstellung einer Personen- und Bettenstatistik für die gesamte Insel

zum Antrag

http://gruene-sylt.de/wp-content/uploads/2020/07/Inselstatistik-2.pdf

Anfrage an das LKN zum Thema Treibstoffnutzung/Luftverschmutzung durch die Hopperbagger der Sandvorspüler.
25.6.2020

Fragen der Grünen & Antworten des LKN:

Sehr geehrter Herr Klockenhoff,
vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich nachfolgend beantworte:

Frage 1:
Gibt es im Rahmen der Auftragsvergabe Vorgaben, auch über die gesetzlichen Regelungen im Nordseebereich hinaus, zur Verwendung von klimafreundliche Antrieben, Treibstoffen, Reduzierung Schwefelemissionen etc.?

Antwort zu 1:
Zusätzliche Vorgaben über die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestanforderungen hinaus zur Verwendung von z. B. klimafreundliche Antrieben, Treibstoffen, der Reduzierung von Schwefelemissionen wurden innerhalb der Vertragsbedingungen zur aktuellen Sandaufspülung Sylt vom LKN.SH nicht gemacht. Es wurde jedoch in den Ausschreibungsunterlagen auf die Einhaltung des internationalen Übereinkommens zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe (MARPOL-Übereinkommen) hingewiesen. Darüber hinaus sind in allen auf der Baustelle eingesetzten Maschinen, Geräten, Fahrzeugen etc. nur umweltverträgliche, biologisch abbaubare Hydrauliköle und wenn möglich auch nur biologisch abbaubare Motoröle und Schmierstoffe einzusetzen.

Inwiefern der CO2-Ausstoß z.B. von Baufahrzeugen bei der Ausschreibung und Wertung der Angebote berücksichtigt werden kann, ist auf jeden Fall ein Thema, mit dem der LKN.SH sich zukünftig beschäftigen wird.

Frage 2:
Über wieviel Jahre besteht aktuell eine vertragliche Bindung und sind im Rahmen künftiger Auftragsvergaben strengere Vorgaben geplant?

Antwort zu 2:
Der aktuelle Bauvertrag zur Küstenschutzmaßnahme „Sandaufspülung Sylt 2017-2020“ ist für vier Baujahre abgeschlossen worden und endet mit der Leistungserfüllung für das Jahr 2020. Zum aktuellen Zeitpunkt ist es vorgesehen auch die folgende Aufspülkampagne „Sandaufspülung Sylt 2021-2024“ wieder für vier Baujahre zu vergeben. Die Zeitpanne ermöglicht uns eine flexible Reaktion auf die seegangsbedingten Schäden an der Westküste Sylts innerhalb der Sturmflutsaison.
Eine Verschärfung der Vorgaben zur Verwendung von z. B. klimafreundliche Antrieben, Treibstoffen, der Reduzierung von Schwefelemissionen über die gesetzlichen Vorgaben bzw. denen aus den aktuellen Vertragsbedingungen hinaus ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorgesehen.

Ich hoffe Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben und verbleibe

Mit freundlichem Gruß
Birgit Matelski

Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein
Direktorin
Herzog-Adolf-Straße 1
25813 Husum
Telefon: 04841 667-100
Fax: 04841-667-115
E-Mail: birgit.matelski@lkn.landsh.de
www.lkn.schleswig-holstein.de

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