Sylter Grüne sichern Sölring Foriining Unterstützung zu

„Die Grünen teilen die Sorgen der Sölring Foriining um den Denghoog“, sagte Dr. Roland Klockenhoff bei einem Treffen mit Vertretern des Heimatvereins. Klockenhoff schlug vor, den Status“ Weltkulturerbe“ für das Monument zu beantragen. Lothar Koch empfahl, gleich für alle vor- und frühgeschichtlichen Monumente der drei friesischen Geestinseln Sylt, Föhr und Amrum diesen oder einen ähnlichen Status anzustreben. „Was für den Biike-Brauch gilt, der das Prädikat immaterielles Kulturerbe“ bereits erhielt, sollte für die Hünengräber und Burgen der Inseln ebenso angemessen sein.“

Der Sprecher der Grünen betonte: „Wir fühlen uns für die vor- und frühgeschichtlichen Monumente der Insel mitverantwortlich. Diese uralten Stätten sind unser aller Kulturerbe. Deshalb unterstützen wir die Sölring Foriining in ihren Anstrengungen, die Monumente der Insel so authentisch wie möglich zu sichern und für kommende Generationen zu bewahren. Offenbar reicht der bisherige Denkmalschutz nicht aus, um das bestmöglich zu gewährleisten, wie sich an den aktuellen Problemfällen Denghoog und Tinnum Burg zeigt.“

Maren Jessen, die stellvertretende Vorsitzende der Sölring Foriining und ihr Geschäftsführer Sven Lappoehn hatten zuvor die Fraktionen des OV Bündnis90/Die Grünen der Insel Sylt über den Sachstand im Problemfall Denghoog informiert.
Die Sölring Foriining befürchtet, dass durch massive Bauarbeiten und Zulieferverkehr in unmittelbarer Nähe das über 5 000 Jahre alte Bauwerk Schaden nehmen könnte. Aus Sicherheitsgründen müsse die Touristenattraktion während der Bauphase eines Apartmenthauses geschlossen bleiben. Auch das Verkehrsaufkommen der Gäste des späteren Apartmenthauses könne Problem mit sich bringen, so die SprecherIn des Heimatvereins.

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