Zu hoch gepokert und Gemeindemittel verzockt?

Wir äussern uns in der Sylter Rundschau mit einem Leserbrief zum Bericht: Klage der BIMA gegen die Gemeinde Sylt (Problemfall Halle 28/Fliegerhorst)

Warn Anzeige aus dem Jahr 2016. Die 400 000 Euro stehen für die Forderungen der BIMA


Zu hoch gepokert und Gemeindemittel verzockt?
Die in Ihrem Artikel als  überraschende Nachricht dargestellten Forderungen der BIMA waren doch immer bekannt! Die Grünen hatten vor dem Bürgerentscheid klipp und klar auf die Kostenspirale hingewiesen, die bei einem Fortbestand der Hallen auf die Gemeinde zukäme. Auch auf die Forderungen der BIMA, die von vornherein glasklar im Raum standen. Der riskante Hallen-Poker der Hallenbefürworter-Parteien um 200 000 Euro mit der BIMA ist nun wohl gescheitert- und das unter den Augen einer professionellen Gemeindeverwaltung. Gemeindemittel die dringend für die Umsetzung des Verkehrsgutachtens oder soziale Töpfe gebraucht würden, werden in Rechtsstreitigkeiten  sinnlos in ein Fass ohne Boden versenkt.  Eine funktionsfähige Katastrophenschutzhalle ist jedoch auch zwei Jahre nach den Diskussionen nicht zu sehen. Im Gegenteil: Von weiteren Forderungen an die Gemeinde für die Instandsetzung wird gemunkelt. Das erinnert bereits jetzt fatal an das politische Thermendesaster von Keitum.

Lothar Koch

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